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By Patrick Glogner-Pilz

Der Band widmet sich der systematischen Aufarbeitung des empirischen Forschungsstandes zum Thema „Kulturpublikum“ im deutschsprachigen Raum. In einem einleitenden Beitrag der beiden Herausgeber wird die Relevanz entsprechender Forschungsarbeiten vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen im Kulturmanagement und in der Kulturpolitik – insbesondere im Kontext von Angebots- und Nachfrageorientierung – kritisch erörtert. Es folgt ein Beitrag zu Aspekten und Ergebnissen spartenübergreifender Kulturpublikumsforschung. Daraufhin werden in je einem Überblicksaufsatz folgende Sparten/Bereiche näher beleuchtet: Theater- und Opernpublika – Museumsbesucher – Musikpublika – movie- und Kinopublika – Kulturtouristen. In den Beiträgen werden – bezogen auf die genannten Sparten – die relevanten Fragestellungen der empirischen Publikumsforschung, die zentralen Befunde hinsichtlich der Publikazusammensetzung, der Nutzungsmotive und der Rezeptionsweisen und -spezifika herausgearbeitet und dargestellt. Ein Blick auf aktuelle Forschungsentwicklungen und zukünftige Untersuchungsziele ergänzt den jeweiligen Aufsatz.

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Beauftragten – zumeist anwendungsorientierten – Studien, greifen auf die Befragung der Theaterbesucher vor Ort als häufig einziges Standbein ihrer Untersuchung zurück. Diesen Trend spiegelt die zuvor erwähnte Studie des Zentrums für Audience Development an der FU Berlin. Hier gaben befragte Theater, Opernhäuser und Orchester an, den Fragebogen zum Selbstausfüllen am Veranstaltungsort am meisten zu verwenden (77,4 %), gefolgt – mit großem Abstand – von dem persönlichen Interview vor Ort (29,6 %) (vgl.

Vielmehr ist eine Mehrheit für eine Kombination zu finden. Auch bei Keuchel vertritt etwa die Hälfte der Befragten die Meinung, dass sowohl die freie Kulturszene als auch die Hochkultur gefördert werden sollte (vgl. Keuchel 2005a). Zudem stehen die von Wiesand Befragten den Finanzproblemen von Theatern und Orchestern nicht gleichgültig gegenüber. So werden verschiedene Reformvorstellungen erwogen. Diese reichen von privater Förderung über effizienteres Management bis hin zu Kulturgroschen auf Eintrittskarten.

Frank/Maletzke/Müller-Sachse (1991) geben die stärkste Nutzergruppe im Alterssegment 30 bis 49 an (40,3 %). Bei einer Studie von Tauchnitz lag das Publikumsforschung in öffentlichen Theatern und Opern 43 Durchschnittsalter bei 51 Jahren (vgl. Tauchnitz 2000a). Hier bildeten mit einem Anteil von 29 % die 56- bis 65-Jährigen die stärkste Altersgruppe. In anderen Studien von Tauchnitz stellen mit 37 % (vgl. Tauchnitz 2003a), 25 % (vgl. Tauchnitz 2004b) und 26 % (vgl. Tauchnitz 2005) die 60- bis 69-Jährigen die stärkste Altersgruppe.

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